Unterschiede zum traditionellen Lernen

Accelerated Learning unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht von den klassischen Lehr- und Lernvorstellungen:

Traditionelles
Pädagogisches Modell

Ganzheitliches
Lehren & Lernen

Trainer-/Lehrerzentriert
Der Experte hat alle Antworten und präsentiert das Wissen. Die Lerner bleiben passiv und verstehen es - oder eben nicht.

Lernerzentriert
Die Lehrperson konzentriert sich auf den Lernprozess jedes Einzelnen und erschafft die richtige Lernumgebung. Der Scheinwerfer ist auf den Lerner gerichtet.

Lehren
Wenn der Trainer den vordefinierten Stoff „abgedeckt“ oder durchgenommen hat, ist seine Aufgabe erledigt.

Lernen
Der Trainer bietet vielfältige Lernaktivitäten an, mit denen sich die Lernenden die Inhalte aneignen können und stellt sicher, dass alle auf ihre Weise verstehen.

Mensch als Maschine
Die Lernenden werden wie Maschinen behandelt, die auf dem Fließband des Lernens seelenlose Empfänger von Wissen sind.

Mensch als Mensch
Der Lernprozess ist auf mehr als nur den Kopf gerichtet. Er bezieht den Menschen in seiner Gesamtheit ein, seine Gefühle, seinen Geist und seinen Körper.

Passives Aufnehmen
Die Lernenden sitzen und hören dem Trainer zu, der einen PowerPoint-Vortrag hält. Jeder versucht währenddessen, soviel wie möglich zu behalten.

Aktives und soziales Lernen
Lernen ist ein aktiver und sozialer Prozess, geprägt durch gegenseitige Unterstützung. Jede Person lernt und vertieft Gelerntes durch die Interaktion mit anderen.

Belohnung und Bestrafung
Ganz gleich, ob es Noten, Preise oder andere Belohnungen für die richtige Antwort gibt - die Motivation ist extrinsisch. Lernen erscheint als Gewinnen oder das Vermeiden vom Durchfallen.

Intrinsische Motivation
Accelerated Learning kreiert eine stimulierende und inspirierende Lernumgebung, in der das Lernen und Entdecken Belohnung in sich selbst ist. Jeder Lernende entdeckt die persönliche Bedeutung und Wichtigkeit des Inhalts für sich.

Wettbewerb und Konkurrenz
Es wird eine Kultur erzeugt, in der es Gewinner und Verlierer gibt, in der jeder für sich selbst sorgen muss.

Gemeinschaft und Kooperation
In einer Kultur von gegenseitigem Helfen und Unterstützen lernen und entwickeln sich alle.

Eine für alle
Es gibt eine Methode, nach der gelehrt wird. Wenn sie dem eigenen Lernstil entspricht, hat man Glück gehabt.

Alle für einen
Eine Vielzahl unterschiedlicher Aktivitäten und Wahlmöglichkeiten stellt sicher, dass jeder Lerner auf seine beste Weise lernen kann.